Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

Aktuelles ----- S-Boote --   -Tender-     Verschiedenes ----- Gästebuch

Wir über uns Schnellboote

 

Vereinsziele

Spendenaufruf

Beitrittsformular

Kontakt

Gründung

Vorstand

Mitglieder

Satzung

Chronik

Links

Home

Haftungsausschluss

Förderer/Spender

Datenschutz

Impressum

 

Besucher dieser Seite:

   

 

S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945

Die S-Boote - Technische Daten

S 38 - S 53

S 62 - S 66

S 67 - S 99

S 101 - S 135

S 137 - S 138

S-Boot Typ S 38 mit Brückenhaus

S-Boot Typ S 38 - Foto: Archiv Förderverein

S-Boot Typ S 38 im Tarnanstrich - Foto: Archiv Förderverein

 Länge 34,94 m
Breite 5,28 m
Tiefgang 1,67 m
Verdrängung 92,5/115 t
Besatzung 21 Mann
Bewaffnung  2 x Toro 53,3 cm

2 x 20 mm Maschinenkanone

S 39, S 44 - S 46: 1 x 40 mm Flak + 1 x 20 mm MK

Antrieb 3 x Daimler-Benz MB 501 Diesel-Motoren 1500/2000 PS
Geschwindigkeit 39 kn
Bauwerft Lürssen

Auf dem unten stehenden Bild sind vier Boote des Typs 38 bei der Schlichting-Werft in Travemünde zu sehen. Interessant sind die drei Boote, die im Päckchen liegen und unterschiedliche Rüstzustände zeigen. Das Boot an der Pier ("S 115") hat eine 20mm-Flak auf der Back, das Boot in der Mitte ("S 112") erhält gerade eine Antenne für das FuMO-Gerät "Lichtenstein"(Radar) und das Boot außen ("S 116") hat noch ein Loch in der Back, um den Brunnen für die 20mm-Flak aufzunehmen. Das vierte Boot im Hintergrund ist vermutlich das ebenfalls unfertige "S 117".

Vier Boote Typ "S 38" bei Schlichting in Travemünde Mai 1942 - Foto: Archiv Förderverein

Der Kommandostand befand sich auf/in der Brücke.

Die Boote bis einschließlich "S 46" hatten ursprünglich keine 20 mm Flak auf der Back. Einige der später gebauten S-Boote der Baureihe "S 38" wurden ab Sommer 1943 mit Kalottenbrücke und einem MG mittschiffs ausgerüstet bzw. nachgerüstet. Die Boote "S 127" - "S 133" kamen 1943 bereits mit Kalottenbrücke in Dienst.

S-Boot Typ S 38 mit Kalottenbrücke

 Länge 34,94 m
Breite 5,28 m
Tiefgang 1,67 m
Verdrängung 92,5/115 t
Besatzung 21- 30 Mann
Bewaffnung  2 x Toro 53,3 cm

2 x 20 mm Maschinenkanone + 1 MG

S 81 - S 83, S 98 - S 99, S 117: 1 x 40 mm Flak + 1 x 20 mm MK

Antrieb 3 x Daimler-Benz MB 501 Diesel-Motoren 1500/2000 PS
Geschwindigkeit 38,5 kn
Bauwerft Lürssen

Schlichting: S 101 - S 133

 Auf Kalottenbrücke wurden ab Sommer 1943 umgerüstet:

"S 26", "S 39", "S 40", "S 47", "S 48", "S 49", "S 52", "S 62", "S 65", "S 68", "S 72", "S 74", "S 76", "S 77", "S 79" "S 81", S  83", "S 85", "S 91", "S 95", "S 96", "S 97", "S 98", "S 99" "S 110", "S 112", "S 114" und "S 116".

Besonderheiten: Bei dem Standardtyp S 38/S 100 wurden nach Verfügbarkeit der Waffen ab Herbst 1943 drei Bewaffnungsvarianten eingebaut/nachgerüstet:

achtern mittschiffs vorn
1 x 40 mm 1 x 20 mm Doppel 1 x 20 mm
1 x 37 mm 1 x 20 mm Doppel 1 x 20 mm
1 x 20 mm Vierling 1 x 20 mm Doppel 1 x 20 mm

 Die spanische Marine erwarb im Sommer 1943 sechs Boote des Typs S 38, "S 73", "S 78", "S 124", "S 125", "S 126" und "S 134". Alle Boote hatten noch die alte Brückenform. Die spanische Marine fuhr ihre S-Boote unter der Bezeichnung Lanchas Torpederas (Torpedoboote).

Boot Abgabe Bezeichung/Auß3reinststellung
S 73 16.08.1943 LT 21, 19.06.1956 a.D.
S 78 16.08.1943 LT 22, 19.06.1956 a.D.
S 124 28.08.1943 LT 23, 19.06.1956 a.D.
S 125 28.08.1943 LT 24, 18.06.1955 a.D.
S 126 28.08.1943 LT 25, 18.06.1955 a.D.
S 134 28.08.1943 LT 26, 23.11.1957 a.D.

"LT 24" und "LT 25" in Algeciras - Foto: Unbekannt

Als Erweiterung ihrer S-Boot-Flotte wurden in Spanien von E.N. Bazán mit Hilfe von Lürssen und Mercedes sechs weitere Boote des Typs S 38 und stellte sie ab 1953 als "LT 27 bis "LT 32" in Dienst. Diese Boote wurden bis in Jahr 1977 in Dienst gehalten.

"LT 31" der spanischen Marine - Foto: Prof. Dr. G. Mourente

Bezeichnung In Dienst Außer Dienst
LT 27 10.07.1953 21.01.1963
LT 28 10.07.1953 24.01.1963
LT 29 10.07.1953 04.08.1961
LT 30 26.09.1953 31.07.1977
LT 31 21.07.1956 31.07.1977
LT 32 06.11.1959 12.08.1974

Die Boote LT 30 - LT 31 wurden als Zielschiffe aufgebraucht.

Spanisches S-Boot "LT 32" - Foto: Prof. Dr. G. Mourente