Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

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Wir über uns Dauerausstellung des Fördervereins Museums-Schnellboot e. V.

 

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Virtueller Rundgang durch die Dauerausstellung bei Thales

 

Die in Zusammenarbeit zwischen Förderverein Museums-Schnellboot e.V. und Deutschen Marinemuseum konzipierte und in Wilhelmshaven, in Bremerhaven, in Flensburg und in Koblenz gezeigte Wanderausstellung ist seit März 2014 als Dauerausstellung in das Obergeschoss der FirmaThales Electronic Systems GmbH am Südstrand in Wilhelmshaven eingezogen. 

Im Folgenden soll ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung einen Eindruck vermitteln, der aber das Erlebnis einer realen Führung durch die Ausstellung nicht ersetzen kann.

Die Dauerausstellung zeigt in 30 Schautafeln, derzeit 28 Modellen, 5 Dioramen, 1 Gesamtplan"S 1", 1 Vitrine mit Effekten Bundesmarine und Volksmarine sowie 1 Torpedozielsäule und Rohrzielapparat 5 b, die Geschichte, technischen Entwicklungen, Einsatzgebiete und Kurzbeschriebungen von Persönlichkeiten der Schnellbootwaffe in sechs deutschen Marinen von der Kaiserlichen Marine über Reichsmarine und Kriegsmarine hin zu der Bundesmarine und der Volksmarine und letztlich der Deutschen Marine, wie sie seit der deutschen Wiedervereinigung heißt.

Blick auf die Ausstellungs-Halle - Foto: V. Groth

Aus der Zeit der Kaiserlichen Marine wird ein Versuchsboot mit einem 45 cm-Torpedorohr, die Torpedo-Dampfbarkasse "Irene", und das "Luftschiffmotorboot" (LM-Boot) als Modelle, eine Schautafel "Schnellbootvorläufer in der Kaiserlichen Marine" und als Persönlichkeitssteckbrief "Alfred von Tirpitz" gezeigt.

Modell Torpedo-Dampfbarkasse "Irene" - Foto: V. Groth

Aus der Zeit der Reichsmarine wird derzeit ein Modell des S-Bootes "S 1", der "Gesamtplan S 1" und die Schautafeln "Die technische Entwicklung des Schnellboots nach 1919", "Die Organsisation der Schnellboote in der Reichsmarine" sowie als Steckbrief "Walter Lohmann" zur Darstellung gebracht.

 

Modelle "LM 9"-Boot der Kaiserlichen Marine und "S 1" der Reichsmarine - Foto: V. Groth

Modell "S 1" (ex UZ (S) der Reichsmarine - Foto: V. Groth

Aus der Zeit der Kriegsmarine werden derzeit die Modelle der S-Boote "S 14", "S 204". "S 513", "S 702",  "LS 2" und Versuchsboot "Typ 5 B" und die Schautafeln "Schnellbootbau vor und im Zweiten Weltkrieg", "Schnellboottechnik vor und im Zweiten Weltkrieg"n "Die Organsisation der Schnellboote im Zweiten Weltkrieg", "Einsatzgebiet Norwegen", Einsatzgebiet Ärmelkanal", Einsatzgebiet Mittelmeer", "Einsatzgebiet Schwarzes Meer", Einsatzgebiet Ostsee" und "Schnellboote im Zweiten Weltkkrieg - Bilanz in Zahlen" sowie als Steckbrief "'Rudolf Petersen" zur Darstellung gebracht.

Modelle der Boote "S 14", "S 204"."S 513" (MAS 500) und "S 701" der Kriegsmarine - Foto: V. Groth

Modelle "S 204", "S 513", "S 702" und "LS 2" der Kriegsmarine und Torpedozielsäule - Foto: V. Groth

Modell "S 702" der Kriegsmarine - Foto: A. Kasemir

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg fuhren deutsche Besatzungen auf ehemals deutschen Booten unter englischer bzw. amerikanischer Hoheit unter dem White Ensign auf Schnellbooten als British Baltic Fishery Protection Service (BBFPS) und unter Flag Charlie auf  Minensuchern als German Minesweeping Administration während die Schiffe und Boote der Labour Service Unit (LSU) unter der amerikanischen Flagge fuhren. Die BBFPS wurde auch "Verband Klose" nach ihrem Chef, Kptlt.a.D. Hans Helmut Klose, genannt. Unter dieser Bezeichnung fuhren zunächst zwei Boote, "S 130" und " S 208" der ehemaligen Kriegsmarine. Später wurden in britischem Auftrag drei Neubauten "Wild Swan", "Sea Gull" und "Storm Gull" bei Lürssen gebaut. Alle 5 Boote wurden 1956 an die neu entstandene Bundesmarine übergeben, die Neubauten erhielten die Bezeichnung S-Boot Klasse 149. Ein Modell eines S-Bootes Klasse 149 ist derzeit für die Ausstellung im Bau befindlich. Diese Ära wird daher im Augenblick nur durch zwei Schautafeln beschrieben, "Die Schnellbootgruppe Klose" und als Steckbrief "Hans-Helmut Klose", der auch für die Ära der Schnellboot in der Bundesmarine gilt.

1951 erfolgte der Aufbau des Bundesgrenzschutz See (BGS) im Westen, während im Osten bereits 1950 die Seepolizei aufgebaut wurde. Für den BGS wurden drei Patrouillenboote "S 1" bis "S 3" in Bau gegeben, die 1956 an die Bundesmarine übergeben und als "Eismöwe", "Raubmöwe" und "Seeschwalbe" in Dienstgestellt wurden. Sie wurden auch der S-Boot Klasse 149 zugeordnet.

Ab 1956 wurde im Westen die Bundesmarine aufgebaut. Aus dieser Ärea enthält die Ausstellung Modelle der S-Boot-Klassen 140 ("Jaguar"-Klasse"), 141 ("Seeadler"-Klasse), 142 ("Zobel"-Klasse), 142 mod. ("Nerz"-Klasse", 152 ("Nasty"-Klasse), 153 ("Pfeil"-Klasse), 148 ("Tiger"-Klasse), 143 ("Albatros"-Klasse) und 143A ("Gepard"-Klasse) sowie ein Modell eines Tender der Klasse 404 ("Elbe"-Klasse). Ein Modell eines Tenders der Klasse 401 ("Rhein"-Klasse) ist im Bau befindlich. Die Ära der Schnellboote der Bundesmarine wird in 8 Schautafeln beschrieben, "Schnellboote in der Bundesmarine und Deutschen Marine", "Die Schnellboot-Klasse 149", "Die Schnellbootklassen 140, 141 und 142", "Die Schnellbootklasse 148", "Die Schnlellbootklassen 143 und 143A", "Die Tender der Schnellbootflottille", "Schnellboote im Auslandseinsatz" und "Vom Schnellboot zur Korvette". Zusätzlich sind fünf Dioramen aufgestellt, welche die S-Boots- Fahrformationen verdeutlichen. Zusätzlich wurden von Dipl. Ing. Frey von der Firma Thales neun gerahmte Ersttagsbriefe anlässlich der Taufe der Boote der Klasse 143A als Dauerleihgabe in die Ausstellung eingebracht. Ferner wird eine Schaufensterpuppe in der Seefahrts-Bekleidung eines Torpedogastes auf einem Schnellboot mit BÜ gezeigt.

Modelle der Klassen 143 A, 143, 148 der Bundesmarine - Foto: V. Groth

Modell der Klasse 153 und BÜ-Sprecher der Bundesmarine - Foto: V. Groth

Modell der Klasse 153 der Bundesmarine - Foto: K. Scheuch

Modell der Klasse 152 der Bundesmarine - Foto: K. Scheuch

 

Modell Tender Klasse 404 der Bundesmarine - Foto: H. Klose

Die Haupt-Fahrformationen der Schnellboote der Bundesmarine - Fotos: V. Groth

Neun Ersttagsbriefe der i.D.Stellungen Klasse 143A - Fotos: V. Groth

 Im Osten Deutschlands erfolgte bereits 1950 der Aufbau der paramilitärischen Seepolizei. Sie wurde zunächst in Volkspolizei See, dann in Seestreitkräfte der NVA und schließlich 1960 in Volksmarine umbenannt. Aus dieser Ära werden sechs Modelle der Projekte 183 (TSB "P 6"), 63.200 (LTS "Iltis"), 68.300 (LTS "Wiesel"),  131 (KTS "Libelle"), 205 (RS "OSA I") und 1241 RÄ (KRS "Tarantul") gezeigt. Es fehlt lediglich ein Modell von Projekt 206 /TSB m"Shershen"). Daneben werden fünf Schautafeln "Die Torpedoschnellboote der Volksmarine", "Die Raketenschnellboote der Volksmarine", Die Kleinen und Leichten Torpedoschnellboote der VM", "Die Organisation der Schnellboote in der Volksmarine" und als Steckbrief "Theodor Hoffmann" sowie ein Druck auf Leinwand von Diplom-Designer Eberhard Marx "Torpdoschnellboote Projekt 183 in Formation" - handsigniert von Adm. a.D. (VM) Theodor Hoffmann und VAdm. a.D. (VM) Hendrik Born - und eine Schaufensterpuppe in der Seefahrtsbekleidung des Kommandanten eines KTS-Bootes.

Modelle der LTS-Boote Projekt 63.200 und 68.300 - Foto: V. Groth

Modell des KTS-Bootes Projekt 131 und Kommandant KTS-Boot - Foto: V. Groth

Modell des TS-Bootes Projekt 183 - Foto: V. Groth

Modell und handsigniertes Bild des TS-Bootes Projekt 183 - Foto: K. Scheuch

Modelle RSB Projekt 205 und KRS Projekt 1241 RÄ - Foto: V. Groth

Modell RSB Projekt 205 - Foto: V. Groth

Bilder Tarantul 573 mit Widmungen der Kommandanten 573 und 571 sowie Modell OSA I - Foto: K. Scheuch

Modell KRS Projekt 1241 RÄ - Foto: V. Groth

In einer gemeinsamen Vitrine werden schließlich Effekten der Bundesmarine und der Volksmarine ausgestellt.

Der Offiziersdolch der Volksmarine wurde von KKpt. a.D. Rainer Lehmann gespendet. Wir danken ihm auch auf diesem Wege für den Dolch.

Vitine mit Effekten Bundesmarine und Volksmarine - Foto: V. Groth

 

Der Förderverein hat das Recht, geführten Besuchergruppen die Ausstellung zu zeigen. Anmeldung beim 1. Vorsitzenden des Fördervereins Museums-Schnellboot e.V..

(04461) 71850

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