Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

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S-Boote in der Kriegsmarine

Wappen der S-Boote im Küstensicherungsverband (KSV)

Schnelle U-Jagd-Gruppe

Bereits ab 29.04. bis 22.07.1940 wurden die Boote "S 8", "S 9", "S 14", "S 15" und "S 16" für die "Schnelle U-Jagd-Gruppe" umgebaut, wahrscheinlich auch "S 7". Am 01.08.1940 wurden "S 14", "S 15" und "S 16" an den Admiral Norwegische Westküste abgegeben und als "Schnelle U-Jagdgruppe" im Küstenschutzverband Norwegische Westküste (KKpt Bartels), der im Oktober 1940 in Küstensicherungsverband umbenannt wurde, eingesetzt. Am 05.08.940 folgten "S 8" und "S 9". Daten über ihren Einsatz in dieser Verwendung liegen nicht vor.

 Es muss vermutet werden, dass die Boote zu diesem Zeitpunkt keine oder die  Wappen der Flottillen trugen, aus denen sie kamen.

Boot der Schnellen UJagd-Gruppe mit unbekanntem Wappen vor Bremager- Foto: Archiv Erling Skjold

Küstensicherungsverband (KSV) Norwegische Westküste

 Mit Auflösung der Schnellen U-Jagd-Gruppe im März 1941 wurden "S 14" bis "S 16" als Vorpostenboote deklariert und verblieben beim Küstensicherungsverband Norwegische Westküste. Sie wurden zur 55. V-Fltl im Küstensicherungsverband norwegische Westküste (KKpt Bartels) abgestellt und im Åstveitvågen, einem kleinen Fjord bei Bergen, stationiert. "S 9" wurde am 05.04.1941 als Versuchsboot zur Torpedoversuchsanstalt (TVA) Eckernförde abgestellt und wurde 1945 US Kriegsbeute. "S 8" lag bei Kriegsende als Hulk in Eckernförde. Die Verwendung von "S 7" und "S 8" von 1941 bis 1945 ist nicht geklärt. Beide wurden 1945 Bestandteil der Britischen Kriegsbeute.

Als einheitliches Wappen für die Boote muss der stilisierte Pantherkopf mit gekreuzten Schwerten angenommen werden, auch wenn aus den frühen Tagen der S-Boote als Vorpostenboote auf einigen Booten noch die Wappen der 6. SFltl gefahren wurden.

Die Boote "S 10", "S 11", "S 12", und "S 13" wurden im März bzw. April 1942 auch als Vorpostenboote deklariert und kamen ebenfalls zur 55. V-Fltl. Daten über ihren Einsatz in dieser Verwendung liegen nicht vor.

Boot Abgebende Flottille Datum Abstellung zur UJ-Gruppe Datum Abstellung zum KSV Neue Bezeichnung
S 10 6. SFltl - 16.03.1942 V 5507
S 11 6. SFltl - 20.03.1942 V 5508
S 12 2. SFltl - 01.04.1942 V 5504
S 13 6. SFltl - 25.03.1942 V 5510
S 14 2. SFltl Aug. 1940 Apr. 1941 V 5509
S 15 2. SFltl Aug. 1940 Apr. 1941 V 5511
S 16 2. SFltl Aug. 1940 Apr. 1941 V 5512

 

"S 11" der 55. V-Fltl mit Wappen der 6. SFltl - Foto: Archiv Erling Skjold

Boot mit Wappen der 55. V-Fltl - Foto: Archiv Erling Skjold

"S 13" auf Patrouille in Norwegen noch mit dem Wappen der 6. SFltl -  Bild: Archiv Frands Frandsen

S" 14" mit dem Wappen der 55. V-Fltl- Foto: Archiv Thaler

"S 15" in Norwegen mit Wappen der 55. V-Fltl - Bild: U. Screier (aus Storia Militare Briefing Nr. 18)

"S 16" mit dem Wappen der 55. V-Fltl auf den Felsen vor Måløya 1941 - Foto: Archiv Erling Skjold

 

"S 13", "S 15" und "M 2" der 55. VFltl in Bergen 1943 - Foto: Archiv Erling Skjold

"S 16" im Hafen von Bergen - Foto: Archiv Erling Skjold

Die Boote "S 12" und "S 14" wurden wahrscheinlich im Juni 1944 aus dem KSV ausgegliedert. Es wird vermutet, dass "S 14" zum Schnellschlepper umgerüstet wurde und ging noch im gleichen Jahr vermurlich im Ärmelkanal verloren. Welcher Flottille "S 12" zugeschlagen wurde, ist nicht bekannt. "S 12" wurde 1945 US-Kriegsbeute. 

Die anderen Boote erhielten ihre alten Bezeichnungen, "S 10", "S 11", "S 13", "S 15" und "S 16", zurück und blieben unter dem Kommando des KSV. Die fünf Boote lagen bei Kriegsende im Åstveitvågen.

K.S.V. - S 10, S 11, S 13, S 15, S 16 - im Åstveitvågen bei Bergen 1944 - Foto: Archiv Förderverein

 Aus der vorliegenden Dokumentation über die Schnelle U-Jagd-Gruppe und den Küstenschutzverband Westküste Norwegen lassen sich die Kommandanten der Boote nicht ableiten. Es ist lediglich feststellbar, dass Oblt.z.S. von Dülong von April bis Mai 1941 Kommandant von "S 15", und Oblt.z.S. Hüsig von Juli 1940 bis April 1941 Kommandant in der Schnellen U-Jagd-Gruppe war. Ferner ist uns bekannt, dass Lt.z.S.d.Res Ludwig Unger bis Kriegsende Kommandant von "S 13" war.

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