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04.11.2011 -  Hans Beimler" nun doch nicht nach Langeland

 

Am 03.11.2011 erhielt der Verein von unserem Mitglied Rudi Hansen aus Sonderburg einen Zeitungsausschnitt aus der dänischen Wochenzeitschrift Øboen. Dem Artikel zu Folge kommt die "Hans Beimler" nun doch nicht in das Museum des Kalten Krieges auf der Insel Langeland.

Hier die Übersetzung des Artikels 

Raketen-Korvette nun doch nicht nach Langeland

Beerdigt: Das Museum in Peenemünde hat sich von der Absprache mit dem Øhavsmuseum zurückgezogen

Die ehemalige ostdeutsche Raketen-Korvette Hans Beimler kommt nun doch nicht nach Südlangeland. Fast zwei Jahre lang hat erst das Langelands Museum und nun das Øhavsmuseum im Dialog gestanden mit dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, Deutschland, um die Möglichkeit für eine Verlegung des Museumsschiffes Hans Beimler abzuklären, so dass es ein Teil des Museums des Kalten Krieges Langelandfort werden kann.

- Zunächst hatte Langelands Museum mitgeteilt, dass das Schiff abgebrochen werden könne, wenn das Schiff wirtschaftlich nicht tragbar wäre. In der Zwischenzeit wurde dem Museum durch das Kulturavstyrelesen anheimgestellt, die Übernahme des Schiffes unter allen Gesichtspunkten neu zu bewerten und eine sicherere wirtschaftliche Grundlage zustande zu bringen.

Vor diesem Hintergrund wurden die beiden Museen sich einig über ein Modell nach dem das  Øhavsmuseum das Schiff nicht übernehmen sondern es nur für eine Reihe von Jahren  leihen und es während dieser Periode unterhalten solle, erläuterte der Museumsdirektor Peter Thor Andersen, Øhavsmuseet.

- Das Øhavsmuseum wollte das Schiff immer noch auf längere Sicht übernehmen können.. Eine Reihe von sehr engagierten und kompetenten Mitgliedern der Freunde des Forts standen bereit, einen großen Arbeitseinsatz zu leisten, wenn die Absprache zur Geltung gekommen wäre, erklärt Peter Thor Andersen und fügt hinzu:

-Bedauerlicher Weise entschied sich das Museum in Peenemünde im September von dieser Absprache zurück zu treten. Daher wurde das Projekt  begraben.

Lokale Interessierte und Touristen haben aber inzwischen viel auf das sie sich freuen können. Über 9 Millionen Kronen vom Ferienfonds des Arbeitsmarktes und vom Wachstumsforum/EU werden inverstiert in den Ausbau und in neue Ausstellungen, so dass das Museum des Kalten Krieges  einzigartig innerhalb Dänemarks und der Europäischen Darstellung des Kalten Krieges wird.

Extrakt aus Wochenzeitung Øboen

- Langeland – Strynø – Taasinge -

Dienstag, 18. Oktober 2011 Nr. 42 - 

Übersetzung: Kalle Scheuch

 

Boot 575 der Tarantul-Klasse "Hans Beimler" beim HTI im Herbst 2010 - Foto: Scheuch

Der Verein ist erfreut über diese Entwicklung und hofft, dass der Verbleib des Bootes beim Historisch-Technischen Museum in Peenemünde sichergestellt ist.

 

 

"Hans Beimler" im HTI im Herbst 2010 - Foto: Scheuch

 

 

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