Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

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20.06.2021 Der lange Weg des "Gepard" in der Presse

 

Am 08.06.2021 besuchte der freie Mitarbeiter der örtlichen Presse (Wilhelmshavener Zeitung, Jeversches Wochenblatt und Anzeiger für Harlingerland), Herr Jörg Stutz, das Museumsboot "S71 Gepard" und die Sammlungen des Fördervereins Museums-Schnellboot.

Mit der Sammlungsleiterin und stellvertretenden Leiterin der Museums, Frau Nina Nustede, und dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Kalle Scheuch, wurde zunächst bei Kaiserwetter die lange Geschichte des Museumsbootes "S71 Gepard" auf der gemütlichen Sitzgruppe auf dem B-Deck erörtert.

Anschließend führte Kalle Scheuch Frau Nustede und Herrn Stutz durch die Sammlungen des Vereins auf der "Mölders". Die beiden Vereinsräume mit den vielen Erinnerungsstücken und die Modellsammlung im Vorschiff des Museumsschiffes wurden eingehend erläutert und gehörig bestaunt.

 Dabei erregte ein Erinnerungsstück an S-"Kranich", die Torpedozielsäule mit Rohrzielapparat RZA 5 B, die besondere Aufmerksamkeit.

 

Kalle erläutert die Funktionsweise des Torpedozielgerätes - Foto: Jörg Stutz

Die Darstellung der Geschichte von Bundesmarine und Volksmarine an Hand von Modellen aller ehemaligen Schnellboote, die im Einsatz der beiden Marinen waren, von Uniformteilen und anderen Erinnerungsstücken sowie der vom Museum ausgeliehenenTafeln der Sonderausstellung von  2012 waren von besonderem Interesse.

Erläuterung der Weiterentwicklung der S-Boote vom Typ S 38 - Foto: Jörg Stutz

 

Gefechtsanzug des Kommandanten eines KTS (Projekt 131) der Volksmarine - Foto: Jörg Stutz

Anschließend an die Vorstellung der Erinnerungsstücke und der Modellsammlung erfolgte die Begehung des Museumsbootes "S71 Gepard" sowie der Vereinsräume in Abt. III des Bootes. Herr Stutz, der als Funker auf einer Fregatte bei der Marine gedient hat, war besonders von den Antriebsaggregaten in Abt. IV und der Operationszentrale sowie dem Video-Info-System für die Besucher angetan.

Das Video-Info-System in Abteilung VI - Foto: Jörg Stutz

 

Die beiden MTU-Diesel MA 16-V-956 mit je 4000 PS - Foto: Jörg Stutz

Die Frage nach der Möglichkeit, das Boot noch einmal zu fahren, musste Kalle leider dahingehnd beantworten, dass im Gegensatz z.B. zu Schweden unser ehemaliges Schnellboot auf Grund anderer Gesetzgebung schon als Kriegswaffe gilt, so lange es fahrbereit ist, d.h. Propeller, Wellen und Ruder wurden vor der Verlegung ins Marinemuseum demontiert.

"Wir stillen seit 2016, als das 7. S-Geschwader außer Dienst gestellt wurde, alljährlich unseren Hunger auf S-Bootfahrten durch Besuche in Schweden bei der Veteranflotilje in Gålö", musste Kalle mit Bedauern die Antwort auf die Frage von Herrn Stutz ergänzen.

 

Kalle vor dem Museums-Boot "S71 Gepard" - Fotos: Jörg Stutz

Besonders beeindruckend fand Herr Stutz die Tatsache, dass man dem Boot wegen der durch den harten Kern des Vereins absolvierten Arbeitsstunden bei den PönExes nicht ansieht. Immerhin wird das Boot im nächsten Jahr 40 Jahre alt, was gebührend gefeiert werden wird.

Der von Herrn Stutz geschriebene Artikel " "Große Faszination für kleine Schiffe" und der Info-Kasten "Das Schnellboot" auf Seite 4 erschien am 19.06.2021 mit einer Einleitung zum Artikel unter der Überschrift "Erinnerung an Ära der Schnellboote" und dem Bild im Mot-Raum auf Seite 1 im Jeverschen Wochenblatt. 

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