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27. - 31.05.2019 PönEx Frühjahr 2019

 

 

Vom 27. - 31.05.2019 fand das Frühjahrs-PönEx 2019 an den Großexponaten "S71 Gepard" und KTS "Libelle" (Projekt 131), am Torpedorohr von S-"Kranich" und an der Modellsamlung der S-Boote auf "Mölders" statt. Die meisten Teilnehmer am PönEx waren bereits am Sonntag, dem 26.05., angereist, so dass am 27.05. um 09.00 Uhr die Arbeitsverteilung vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Kalle Scheuch, vorgenommen werden konnte. 

Die PönEx-Crew: von links Liam Cremerius, Manuel Kreth, Jürgen Kreth, Andreas Günzler, Kalle Scheuch, Erwin Schamun , Mike Palmer, Tino Kunzmann, Andreas Zwolle, Wolfgang Rekus, Hans-Joachim Zarske, Manfred Ziese, Robert Schwarz, Jürgen Winkelmann, Hergen Hennings - Foto: DMM

Vom Crewtreffen der Crew IV/61 in Goslar brachte Kalle Scheuch einen Kolben eines AnDiMot MB 518 C mit, der ihm von seinem Crewkameraden Klaus Lemke, einem ehemaligen I WO auf S-"Alk", übergeben wurde. Der Kolben steht jetzt in IIIS4 auf "Gepard".

Die Liste der zu erledigenden Arbeiten an den Exponaten im Freibereich des Museums war elllenlang und es ist dem Elan der angereisten Freiwilligen zu verdanken, dass fast alle Punkte abgearbeitet werden konnten. Die beiden Lüftungs- und Heizungsanlagen auf "S71 Gepard" wurden durch Hergen Hennings fertiggestellt. Beide laufen zur vollen Zufriedenheit und haben bislang weitere Schäden am Boot verhindert. Das Hauptdeck, das an einigen Stellen Schäden - vermutlich verursacht durch die Ramming im Mittelmeer - aufwies, wurde provisorisch durch eine Firma aus Wilhelmshaven repariert und durch Vereinsmitglieder gepönt. Beim Pönen des Hauptdecks wurde der Bereich außerhalb der Minenschienen ausgelassen. Ein endgültiger Neuanstrich soll im Herbst nach der abschließenden Reparatur der Schadstellen erfolgen.

Haupt-Schadstelle im Hauptdeck - Foto; DMM

Eine Ölleckage am Geschütz wude durch Andreas Günzler repariert, die Lafetten der Exocet-Flugkörper-Startgeräte wurden ebenso wie der Feuerschutzschild durch Jürgen Winkler entrostet und gepönt. Die Munitionskästen wurden durch Wolfgang Rekus instandgesetzt und die darauf befindlichen Grätings geschliffen und lasiert.

Backskiste auf dem B-Deck vorher und nachher - Foto: W. Rekus

Bei der Außerdienststellung des Bootes an Bord verbliebenens Grauwasser im Vorschiff und in der Sprühanlage verbleibenes Salzwasser wurden durch Jürgen Kreth entsorgt. Die Schadstelle an einer Maststütze, über die im Seebetrieb Salzwasser eingedrungen war und Salz im Brückenaufbau abgelagert hatte, das jetzt nach und nach durch Regenwasser ausgewaschen und in der Kammandantenkammer zu Tage trat, konnte lokalisiert durch Hergen Hennings und dauerhaft abgedichtet werden. 

Die von der Firma Nobilia gespendeten Kühlschränke in Abteilung III wurden von Mike Palmer und Andreas Zwoll mit Küchenmöbeln - ebenfalls von Nobilia gespendet - verkleidet und endgültig in Betrieb genommen.

Mike zeigt stolz das Ergebnis des Einbaus - Bild: M. Palmer

Die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" passiert zweimal die "Mölders" - Foto: H.J. Zarske

Hans-Joachim Zarske und Erwin Schamun nahmen sich des Torpedorohrs von S-"Kranich" an, Roststellen wurden entfernt und ein neuer Anstrich erfogte. Ebenso wurden schadhafte Aufbauteile ersetzt. Das Torpedorohr ist jetzt wieder für den Sommer fit. Ferner brachte Achim die Torpedozielsäule im Vereinsraum auf der "Mölders" wieder auf Schwung.

Torpedorohr vom "Kranich" wieder gut im Lack - Foto: H. Hennings

GA-Stellzeug wieder im Schutzschlauch - Foto: H.J. Zarske

Reparatur der Zielsäule durch Achim Zarske - Foto: K. Scheuch

Tino Kunzmann und Andreas Günzler nahmen sich die "Libelle" vor. Leider kollabierte unser Kärcher, so dass die vielen Farbschichten auf dem Vorschiff nicht entfernt werden konnten. Hierfür muss wohl an den Einsatz eines Sandstrahlgebläses oder einer Kältemaschine beim nächsten PönEx gedacht werden. Die Libelle wurde im Rahmen der Möglichkeiten für den Sommer fit gemacht, wobei auch Hergen Hennings maßgeblich beteiligt war.

Tino Kunzmann und Andreas Günzler beim Reinigen der Libelle  - Foto: H. Hennings

Tino Kunzmann beim Kärchern der Libelle - Foto: DMM

Auf der "Mölders" nahmen sich Manfred Ziese, Liam Cremerius, Manual Kreth und Kalle Scheuch der Arbeiten an der Beleuchtung der im Vorschiff aufgestellten S-Boot-Modelle vor. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass nur die Modelle in der unteren Reihe mit LED-Streifen beleuchtet werden sollte, aber nachdem die Beleuchtung des ersten Modells getestet wurde, fiel der Entschluss, alle Modelle mittels eines LED-Streifens zu beleuchten. Der Erfolg war einfach überzeugend. 

Manfred Ziese und Liam Cremerius beim Einbau eines LED-Streifens - Foto: K.- Scheuch

Alle Modelle sind jezt hervorragend beleuchtet und können in allen Einzelheiten betrachtet und blendfrei fotografiert werden. 

Modell LTS "Iltis" im neuen Licht - Foto: K. Scheuch

Bei diesen Arbeiten wurde festgestellt, dass eine Seewasserleitung der Sprühanlage ein Leck aufwies, aus dem es auf die Glashaube eines Modells tropfte. Das Leck wurde durch Hergen Hennings mit Schweißband abgedichtet.

 

Mike Palmer, Wolfgang Rekus und Jürgen Kreth machen Pause - Foto: W. Rekus

Steuerstand und Leitstand des "Gepard" waren von den vielen Besuchern doch etwas gezeichnet, so dass Andreas Zwoll sich beide Wachstationen vornahm. Die Räume wurden gereinigt und wo nötig mit neuem Anstrich versehen.

Andreas Zwoll beim Verschönern des Steuerstandes - Bild: W. Rekus

Zur Verschönerung des Raumes IIIS4 trugen drei Mitbringsel von Andreas Zwoll bei, die Urkunde von der Patenstadt zu einem Besuch der Besatzung, ein Messingteller (Abschiedsgeschenk an Andreas vom U-Corps des "Gepard") ebenso wie eine Glocke.

Urkunde aus der Patenstadt Röthenbach - Foto: K. Scheuch

Erinnerungsteller und -glocke - Foto: A. Zwoll

Am Himmelfahrtstag wurde nach getaner Arbeit ein Grillabend auf dem B-Deck durchgeführt. Janka, Kalles Ehefrau, hatte Würstchen und Nackensteaks gekauft, einen schmackhaften Kartoffelsalat angerichtet und eine Flasche Ouzo beigeteuert. Robert Schwarz, der sich tagsüber mit Reinigungs- und Farbarbeiten beschäftigt hatte, übernahm wieder den Posten als Grillmeister und die Truppe traf sich unter einer aufgeriggten Plane auf dem B-Deck zu einer gemütlichen Runde. Dabei wurde auch der Termin für das nächste Frühjahrs-PönEx festgezurrt.

Grillen auf dem B-Deck - Foto: W. Rekus

Ein Bier nach getaner Arbeit - Foto: H.J. Zarske

Im Hintergrund der Grillmeister, Robert Schwarz - Foto: H.J. Zarske

Am Freitag wurden die Teilnehmer am PönEx von Frau Nina Nustede mit einer Flasche Wein als kleinem Dank verabschiedet. Leider mussten Jürgen Kreth, Manuel Kreth und Lian Cremerius morgens vorzeitig abreisen, nachdem Manuel sich im Schlaf einen Arm ausgekugelt hatte.

Zur Vorstandssitzung am Freitag, dem 31.05., brachte der 2. Vorsitzende, Volker Groth, die Wappen von "S 67" und S-"Munin" mit, so dass die Wappenwand auf "Mölders", an der auch die Wappen des 1. S-Geschwaders hängen, vervollständigt werden konnte. Das Herstellen des Wappens von S-"Munin" war durch eine gute Zusammenarbeit verschiedener Vereinsmitgleider möglich geworden, wobei Tino Kunzmann die 3-D-Zeichnung anhand des Wappens vonb S-"Hugin" erstellt hatte. Den 3-D-Druck übernahm unser dänischer Kamerad Frands Frandsen.  Die farbliche Ausgestaltung übernahm Volker Groth nachdem Tino Kunzmann dem Raben die endgültige Form verpasste. An der Wappenwand des 2. S-Geschwaders auf "S71 Gepard" fehlen jetzt noch die Wappen von "S 63" und "S 69". Die Wappenwand des 7. S-Geschwaders konnte durch die Wappen von "S72 Puma" und "S79 Wiesel" ergänzt werden. Es müssen nur noch die Messingwappen durch die farbigen Wappen von "S73 Hermelin" und "S75 Zobel" ersetzt werden.

Wappenwand auf ex-Z-"Mölders" jetzt komplett - Foto: K. Scheuch

Hans-Joachim Kasemir brachte, dass von Tino Kunzmann im Rohbau begonnenen Model des S-Bootes Klasse 149 (S-"Silbermöwe") zur Sitzung mit, das ausgiebig von den Vorstandsmitgliedern bestaunt und nach der Sitzung in die Modellsammlung auf der "Mölders" eingegliedert wurde.

Der Stellplatz war während des PönEx bereits mit der durch Andreas Zwoll mitgebrachten Vitrine und mit LED-Beleuchtung ausgestattet worden, so dass das Modell gleich hervorragend zur Geltung kam.

Modell S-"Silbermöwe" (Klasse 149) - Foto: K. Scheuch

Mit dieser Erweiterung ist unsere Sammlung bis auf das noch fehlende Modell des Typs "S 151" der Kriegsmarine komplett. Der Erbauer eines Modells dieses S-Boottyps, Herr Andreas Magin, will uns das fertige Modell im Herbst übergeben. Bis dahin sollen dann auch alle Modelle der Kaiserlichen Marine, der Reichsmarine und der Kriegsmarine mit LED-Streifen ins rechte Licht gerückt werden. 

 

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