Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

Aktuelles ----- S-Boote --   -Tender-     Verschiedenes ----- Gästebuch

Wir über uns Aktuelles des Fördervereins Museums-Schnellboot e. V.

 

Vereinsziele

Spendenaufruf

Beitrittsformular

Kontakt

Gründung

Vorstand

Mitglieder

Satzung

Chronik

Links

Home

Haftungsausschluss

Förderer/Spender

Datenschutz

Impressum

 

Besucher dieser Seite:

 

27.09. - 11.10.2018 E-Arbeiten an "S71 Gepard"

Vom 27.09. bis 11.10.2018 wurden im Deutschen Marinemuseum E- und Lüftungsarbeiten an "S71 Gepard" außerhalb des PönEX Herbst 2018 durchgezogen, damit die E-Techniker und die Arbeitsdienstler für die übrigen Arbeiten an "S71 Gepard" sich nicht gegenseitig behinderten.

Hergen Hennings, Sandro Kleinert und an einigen Tagen auch Tino Kunzmann hatten sich für diese Zeit viel vorgenommen. Da befürchtet wird, dass die hohnen Anfahrstromstärken der Heizungs- und Belüftungsanlagen in den Abteilungen I bis III und X bis XI die Sicherungen des Landanschlusses überfordern könnten, wurde im Vorfeld eine Dauerstromanlage vorgeschlagen, die auch die Unabhängigkeit der Oberdecksbeleuchtung und der Lichterkette sowie eventueller Bilgenwächter unterstützt. Nachdem die relativ hohen Kosten für die Anlage feststanden, erklärte sich der Vorstand des Fördervereins dazu bereit, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.

Auch wenn die Dauerstromanlage nicht rechtzeitig fertig wurde, so konnten unsere drei Mitglieder die Voraussetzungen für den Betrieb der Heizungs- und Belüftungsanlagen und der übrigen geplanten Anlagen schaffen.

Es waren jede Menge Arbeiten erforderlich für die endgültige Verlegung der Be- und Entlüftungsrohre für die Abteilungen I bis II sowie für die Abteilungen X und XI, das beinhaltete auch den Durchbruch der Schott- und Raumwände sowie der abschließende Wiederverschluss durch V2A-Bleche, was alles einen hohen Zeitbedarf hatte. Der alte Schaltschrank aus Abt. III wurde total umgebaut für die Bedürfnissse der Anlage in Abt. X und XI, während in der Abt. III nicht nur der neue Schaltschrank, den Hergen zu Hause gefertigt hatte, sondern auch eine neue Druckbelüftung eingebaut werden musste. In allen Räumen mussten neue Lüftergitter eingebaut werden und die ganzen E-Arbeiten mussten dokumentiert werden.

Nach endgültiger Verlegung der Lüftungsrohre mussten die Wanddurchbrüche verschlossen werden - Foto: H. Hennings

Der neue Schaltschrank und der neue Drucklüfter in Abt. III - Foto: H. Hennings

Hergen durchschaut die Lüftungsanlage - Foto: H. Hennings

Der umgebaute Schaltschrank aus Abt. III jetzt in Abt. X - Foto: H. Hennings

Im Hauptschaltschrank in der Wasserfalle mussten mehrere Stromkreise für die LED-Strahler an Oberdeck, die Hauptleitung für die Heizungs- und Belüftungssteuerung in Abt. X angeschlossen sowie die Kabelverbindung im Landanschlusskasten zur Lichterkette und die Zuleitung zum Steuerungskasten in Abt. X getrennt und beschriftet werden.

In Abt. I, die durch den Verein u.a. als Farblest genutzt wird, war ein Ölradiator anzuschließen und ein Ablüfter, der dafür sorgt, dass der Raum ausreichend mit gewärmter Luft übber den Lüftee in Abt. III versorgt werden kann. Auch musste in Abt II der Durchbruch zum RAM-Starter geschlossen werden, damit es nicht zu erhöhten Verlusten an geregelter Luft kommen kann.

Daneben wurden in Abt. IX am Beladering des 76mm-Geschützes die Patonen wieder eingesetzt, die Packgefäße mit Spanngurten gesichert und am Beladering eine Plexiabdeckung befestigt, die dem immer wieder auftretenden Vandalismus entgegenwirken soll. Auch hatte Sandro seine liebe Not damit, dass die Beleuchtung des Schiffstechnischen Leitstandes wieder funktionierte.

 Der mit Plexiglas abgesicherte Beladering - Foto: H. Hennings

 Jetzt erstrahlt der Schiffstechnische Leistand wieder in vollem Licht - Foto: H. Hennings

Im Frühjahr 2019 sollen die E-Arbeiten weiter fortgeführt werden.

Neben den Arbeiten an der E-Anlage führten Hergen und Tino eine Begehung des KTS "Libelle" durch, um eine Begutachtung der im Rahmen des PönEX Frühjahr 2019 erforderlichen Arbeiten vorzunehmen, wobei festgestellt wurde, dass im Mot-Raum, der ja durch die neue Plexiglasscheivbe von außen gut einsehbar geworden ist, am wenigsten Arbeit zu investieren ist. Das Oberdeck und die verschiedenen Mannlöcher darin erfordern allerdings einen großen Einsatz, der neben den Arbeiten an Oberdeck und an der Wasserlinie des "S71 Gepard" zu verrichten sind.

Tino bei der Begutachtung der Arbeiten an Oberdeck der Libelle - Foto: H. Hennings

 Der vordere Mot-Raum erfordert die wenigsten Arbeiten - Foto: H. Hennings

Gemäß Entscheidung des DMM sollen die übrigen Arbeiten im Inneren des Bootes wie Reinigen und Instandsetzen der Gefechtsstationen und des Wohnraums sowie der Vorpik nur ausgeführt werden, wenn das im Rahmen der PönExe möglich ist und nur wenn der Zeitaufwand dafür nicht zu Lasten der erforderlichen Arbeiten an "S71 Gepard" gehen. D.h. Entfernen des Oberdecksbelages und ggf. Instandsetzen der Mannlöcher und Auftragen eines neuen Farbanstriches soll im Frühjahr 2019 erfolgen. Ein Austausch der undurchsichtigen Plexi-Glas-Fenster im Brückenhaus wird erst dann erfolgen, wenn das Innere des Bootes wieder in einem vorzeigbaren Zustand ist.

 

zurück zu Aktuelles